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betonte Frau

Ergänzende Massnahmen

Beschrieb

Dein Körper übernimmt die Heilung - du kannst ihn lediglich unterstützen. 

In vielen Fällen ist es absolut ausreichend, sich auf die Behandlungsmassnahmen gemäss dem CFS-Rad zu konzentrieren. Die Behandlung der zentralen Ursache von CFS verschafft dem Körper ausreichend Kapazitäten, um selber zur Allostase zurückzufinden. WAS IST ALLOSTASE?

Ob man sich zusätzlich auf weitere symptomatische Behandlungen und Interventionen einlassen will, muss jede/r in Absprache mit den behandelnden Fachleuten entscheiden.

Da unser Gesundheitssystem für die symptomatische Unterstützung bestens gerüstet ist, geben wir nachfolgend nur ein paar Hinweise. Dein Arzt bzw. deine Ärztin können dich hier viel besser und auch individueller beraten, als wir es können.

Ursächliche Stressoren beseitigen

Das Modell des CFS-Rades geht davon aus, dass Betroffene keinen echten Stressoren bzw. Gefahren mehr ausgesetzt sind. In diese Kategorie gehören auch die meisten sekundären Dysfunktionen. Sie verschwinden in der Regel von selber, wenn man die zentrale Ursache von CFS behandelt.

In vielen Fällen ist diese Annahme zutreffend und es lohnt sich für Betroffene, sich ausschliesslich auf die Behandlung der Ursache zu fokussieren - vorausgesetzt, dass vorgängig eine eingehende medizinische Abklärung stattgefunden hat und keine Notwendigkeiten zur Medikation oder anderen Therapien festgestellt wurden. Sucht man trotzdem weiterhin nach allen möglichen unentdeckten Ursachen ist dies meist mit viel Frust verbunden und sendet (unbewusst) unnötige Gefahrensignale an das Gehirn. 

Sollten aber tatsächlich echte Stressoren bestehen, müssen diese so gut wie möglich reduziert oder beseitigt werden. Dazu gehören beispielsweise:

- Umweltgifte

- Traumata

Sind solche Stressoren beseitigt oder nicht mehr vorhanden, empfehlen wir allen Betroffenen sich mind. 6-12 Monate nur auf die Behandlungen gemäss CFS-Rad zu konzentrieren. Sollte dies keine Erfolge zeigen, kann man versuchen, ergänzend auch sekundäre Dysfunktionen zu behandeln. Dies kann dem Körper die Kapazität verschaffen, Allostase wieder herzustellen.​

Symptomatische Behandlung zur Unterstützung

Bei der Frage, ob und wie stark man sich auf diesen Weg begeben will, gilt es zwei Dinge zu berücksichtigen:

1. Die Behandlung stark einschränkender Symptome kann dem Körper eine gewisse Entlastung liefern und ihn ebenfalls darin unterstützen, zur Allostase zurückzukehren. Denn auch dies sendet selbstverständlich Sicherheitssignale ans Gehirn, wenn du nicht mehr so stark unter den Symptomen leidest.

2. Da es keine Standardtherapie zur Behandlung von CFS gibt, kann die "Jagd nach der besten Behandlung" sehr  stark belastend sein. Die ständigen Arztbesuche und das Ausprobieren neuer Medikamente oder Therapien können mit viel Frust und Energieverlust verbunden sein. Entsprechend kann dieser Weg auch kontraproduktiv sein und mehr Gefahren- als Sicherheitssignale ans Gehirn senden.

Insofern stellt die symptomatische Behandlung ein gewisser Zielkonflikt dar, den alle Betroffenen individuell managen müssen. Wie so oft ist ein gewisser Mittelweg wahrscheinlich keine schlechte Lösung: du versuchst die schlimmsten Symptome unterstützend zu behandeln, rennst aber auch nicht zu 100 verschiedenen Ärzten, in der Hoffnung auf ein Wunder. 

Eine wichtige Erkenntnis, welche die meisten Genesenen berichten ist nämlich, dass Heilung nicht von aussen, sondern nur von dir selber kommen kann. Fachleute können eine wertvolle Unterstützung sein. Solange aber kein Medikament bzw. keine Therapie zur Heilung von CFS gefunden wird, musst du selber dafür sorgen, dass dein Körper resp. dein Gehirn wieder zur Allostase zurückfindet.

Hinweis auf Dr. Maja Hochstrasse (Behandlungskonzept).

Ergänzend verweisen wir auf die folgenden Massnahmen:

- X

- Y

Weiterführende Links & Quellen

  • ​Autor, Titel, Link/Beschrieb

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​Diese Website dient ausschliesslich Informationszwecken und kann niemals eine ärztliche Betreuung ersetzen.

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